NABU-Kindergruppe

Die NABU-Kindergruppe hat wieder Plätze frei!

Wir suchen Kinder – bevorzugt Mädchen – im Alter von 6 bis 10 Jahren, die Lust haben, das Leben der Tiere und Pflanzen am Schölerberg zu erforschen, im Wald zu spielen, ein Gemüsebeet anzulegen…und vieles mehr!
Wir treffen uns alle zwei Wochen Donnerstags in der Zeit von 16.15 bis 18.15 Uhr
im Naturschutzzentrum Osnabrück, Klaus-Strick-Weg 10.
Zehn Treffen kosten 30 Euro.
Zwei Plätze sind in der Gruppe neu zu vergeben.
Anmeldungen bei Barbara Behnen, Tel. 0541/587511
oder Isabelle Jöhler, Tel.0541/1856238.

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Jahresabschlusswanderung

NOZ-Artikel zum Thema der Jahresabschlusswanderung

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Weihnachtsbaumkulturen

Position des NABU Osnabrück zum Thema Weihnachtsbaumkulturen:

Weihnachtsbäume aus Plantagen werden zumeist kräftig mit Pestiziden gespritzt und intensiv gedüngt, um eine möglichst hohe Anzahl marktfähiger Bäume zu erhalten. Die als Weihnachtsbaum gehandelten Nordmann-­Tanne und Blaufichte sind eingeführte Arten, die als wenig angepasst gelten und somit behandlungsintensiv sind. Dies führt zu belasteten Böden und einer sehr geringeren Biodiversität, da die Kulturflächen eine sehr artenarme Begleitflora und damit auch artenarme Tierwelt aufweisen. Zudem kann es
zu Pestizidausdünstungen in den Zimmerräumen kommen. Dem NABU Osnabrück sind im Landkreis auch kleinere Anpflanzungen von Weihnachtsbäumen entlang von Bächen und um Maststallanlagen aufgefallen (Gemeinde Wallenhorst), die womöglich noch schärfer kritisiert  werden müssen, da Dünger und Spritzmittel direkt in Gewässer und Umgebung eintreten. Daher rät der NABU Osnabrück einheimische Nadelhölzer aus der Region nach folgender Priorität zu kaufen: Waldkiefer (Pinus sylvestris), Weißtanne (Abies alba) und Rot-­Fichte (Picea abies). Dabei sollten die Nadelhölzer am besten aus  durchforsteten Beständen erworben werben, indem an die Förster vor Ort anspricht. Zudem sollte man sich überlegen, ob der Weihnachtsbaum extrem ebenmäßig und gerade aussehen muss, schließlich ist es ein Naturprodukt. Ansonsten gibt es auch ökologisch wirtschaftende Weihnachtsbaumkulturen mit FSC-­, Naturland- oder Bioland-­ Siegel, die uns leider  bisher noch nicht für den Landkreis bekannt sind. Wir empfehlen daher die hiesigen Weihnachtsbaumhändler anzusprechen, ob sie nicht auch ökologisch produzierte Bäume im Angebot haben bzw. durch die Anfrage (Kaufinteresse) Druck auszuüben, um zukünftig ökologisch produzierte Bäume im Programm zu haben. Zum Kauf von Bäumen mit Ballen raten wir ab, da Faktoren wie gestutztes Wurzelwerk, unpassender Gartenboden und Temperaturwechsel zum anschließenden Absterben führen können. Die Variante Kunststoff-­Weihnachtsbaum ist zwar langlebiger, aber durch Erdöl-­ und Wasserverbrauch sowie bei der Entsorgung auch umweltbelastend und wirkt unnatürlich.

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PM Photovoltaik

NABU: „Photovoltaik gehört auf Dächer“
Kritik an unnötigem Flächenfraß durch Freiflächenanlagen

Pressemitteilung

Bezugnehmend auf die jüngst bekannt gewordenen Planungen zweier Solarkraftwerke in Hellern lehnt der NABU Osnabrück jetzt in einer Pressemitteilung Solar-Freiflächenanlagen aufgrund des hohen Flächen­­­­ver­brauches strikt ab. „Selbstverständlich begrüßt auch der NABU die Photovoltaik als sinnvolle er­neuerbare Energie und setzt sich für deren Förderung ein“, so der 1. Vorsitzende Andreas Peters.
Photo­voltaikanlagen gehören nach Ansicht des NABU allerdings ausschließlich auf ohnehin bereits ver­siegelte Flächen wie Dächer oder z.B. aufgeständert auf Parkplätze. „Erst wenn alle derartigen Flächen konse­quent genutzt sind, darf an die Inanspruchnahme von Freiflächen auch nur gedacht werden“, so der Naturschützer weiter, denn „Solarparks in der freien Landschaft sind für die Natur weitgehend verloren, was auch für die in Rede stehenden Altlastflächen in Hellern als Rückzugsgebiete für viele Tier- und Pflanzenarten gilt, auch wenn die entsprechenden Lobbyisten uns anderes weismachen wollen“.
Der NABU fordert von der Kommunalpolitik eine nachhaltige und verantwortungsvolle Planung, die diese As­­pekte unbedingt berücksichtigt, zumal es in Osnabrück bereits ein Solarkataster mit geeig­neten Dach­flächen gibt. Es gelte diese Flächen vorrangig umzusetzen. Wirtschaftliche Interessen einzelner An­trag­steller müssten in jedem Fall hinten anstehen. Oberste Maßgabe müsse das Vermeidungsgebot und die Alternativenprüfung sein, so der NABU. „Sowohl den Stadtwerken Osnabrück, als auch privaten An­lagenbetreibern muss es zuzumuten sein gegebenenfalls Dachflächen für ihre Anlagen anzupachten, wie bereits in der Vergangenheit praktiziert“, meint Peters und ergänzt “mit Argumenten des Klima­schutzes Umwelt- und Naturschutzinteressen gegeneinander auszuspielen halten wir für absolut ver­fehlt“.

Andreas Peters (V.i.S.d.P.)
1. Vorsitzender NABU Osnabrück

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NABU bietet Nistkästen zum Verkauf

NABU: Jetzt Nistkästen aufhängen

Jetzt ist die richtige Zeit, um Nist- und Wohnhöhlen für Vögel aufzuhängen. “So können sich unsere gefiederten Freunde noch an die Nistkästen gewöhnen”, sagt Andreas Peters, 1. Vorsitzender des NABU Osnabrück. “Viele Quartiere werden in kalten Winternächten zudem gern als Schlafplatz genutzt”, erklärt Peters weiter. Im Frühjahr und Sommer dienen sie dann als Kinderstube. Die vielfältigen Eingriffe des Menschen in die Natur und ein übertriebener Ordnungssinn sind die Ursachen dafür, dass Nistmöglichkeiten für Vögel, Insekten und Kleinsäuger verschwinden. Immer seltener finden sie Hohlräume in Bäumen, Fassaden und Totholz. Im modernen Wirtschaftswald, aber auch in Gärten und Parkanlagen sind höhlenreiche Alt- und Totholzbestände selten geworden. Mit einem Nistkasten kann kleinen Singvögeln wie Meise, Sperling, Rotschwanz und Co. ein passendes Quartier geschaffen werden.
Der NABU bietet jetzt zum Preis von 15,– € verschiedene Nistkastenmodelle an, die sich sehr gut auch als Weihnachtsgeschenk eignen! Wer selbst einen Nistkasten bauen möchte, erhält beim NABU für 3,50 € eine entsprechende Bauplanbroschüre für Nisthilfen und Wohnhöhlen. Diese enthält allgemeine Tipps zur Wahl des Baumateriales und des Werkzeugs, erklärt was beim Aufhängen zu beachten ist und zeigt Möglichkeiten der Brutplatzsicherung gegen Marder und Katzen. Den Hauptteil machen die genauen Konstruktionsanleitungen für die verschiedenen Nisthilfen aus.

Eine Bestellung ist unter Telefon 0541/589184 möglich.
Die Nistkästen und die Broschüre können während der Öffnungszeiten (Mo. – Do. 8.00 – 16.00 Uhr und Fr. 8.00 – 15.00 Uhr) im Naturschutzzentrum, Klaus-Strick-Weg 10, direkt hinter dem Museum am Schölerberg/Zoo erworben werden.

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NABU-Geburtstagskalender

Der NABU-Geburtstagskalender ist ein Teilprojekt unseres 100. Jubiläums und ist daher im doppelten Sinne zu verstehen: 100 Jahre NABU Osnabrück und immerwährender Geburtstagskalender. Er ist von Jahr zu Jahr immer aktuell und eignet sich auch als Geschenk zu Fest- und Geburtstagen sowie vielen weiteren Gelegenheiten. Jedes Kalenderblatt enthält genügend Platz für Ihre Notizen. Jeder Monat zeigt als Motiv entweder eine Landschaft oder eine besondere Tier- und Pflanzenart aus der Region Osnabrück.
Mit diesem Geburtstagskalender vergessen Sie nie wieder ein Geburtstagskind und haben dazu immer ein attraktives Naturbild aus der Region parat. Gefördert wurde der Kalender durch die BINGO-Umweltstiftung Niedersachsen. Die Erlöse aus dem Verkauf (5 € pro Kalender plus Versandkosten) kommen zu 100% der Naturschutzarbeit des NABU vor Ort zu Gute.
Zu beziehen ist der Kalender unter:
NABU Osnabrück e.V., Klaus-Strick-Weg 10, 49082 Osnabrück
oder unter 0541-589184 sowie nabu-os@osnanet.de.

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NABU spricht sich gegen Entfernung von Fassadengrün aus

Im Rahmen der Sanierung des städtischen Gebäudes Bierstraße 33-36 ist auch die Entfernung von Fassadengrün, in diesem Fall eines großflächigen Bestandes des Wilden Weins, vorgesehen. Der NABU bedauert dieses Vorhaben und weist auf die Bedeutung von Fassadengrün für stadtökologisch wichtige Funktionen hin.

Eine so großflächige Vegetation bietet zahlreichen Weichtieren, wie auch diversen Vogelarten geeignete Brut- und Nahrungsräume und ist deshalb als wichtiger Lebensraum für viele Tierarten nicht zu verkennen, außerdem profitieren auch die menschlichen Bewohner und Besucher Osnabrücks nicht nur vom ästhetischen Aspekt des Wilden Weins.
Vielmehr spricht die aus der Sicht des NABU besonders erhaltenswerte Filter- und Klimaverbesserungsfunktion von Fassadengrün gegen weitere kahle Fassaden in der Innenstadt. Die Frischluftschneisen der Stadt Osnabrück werden immer weiter durch Bebauung eingeengt und die Stadt verliert daher ohnehin an Frischluftzufuhr, insbesondere die Innenstadt in Wallnähe ist stark mit Stäuben und Abgasen belastet (siehe Klimastation am Schlosswall).Wie auch in der Presse berichtet wurde (NOZ, 18.08.11), ist auf Grund von Salzschäden an Bäumen bereits mit Verlusten von natürlichen Filtern in der Innenstadt zu rechnen, weswegen eine weitere Entfernung von Bewuchs kontraproduktiv wäre. Die fehlenden Grünflächen in der Innenstadt müssten großzügig ersetzt und nicht noch weiter dezimiert werden.
Aus diesen Gründen appelliert der NABU bereits an den Bürgermeister Osnabrücks Herrn Pistorius, den Wilden Wein zu erhalten oder zu klären ob in unmittelbarer Nähe Ersatz in ausreichendem Maße geschaffen werden kann.

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NI 2 2011

Die neuen Naturschutz Informationen sind gedruckt und können beim

Naturschutzbund
Klaus-Strick-Weg 10
49082 Osnabrück

abgeholt werden!

 

Das NABU-Team.

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Fazit: Gut besuchte Jubiläumsfeier

NOZ-Artikel vom 12.09.11 zum Thema des Jubiläumsfestes:

NOZ Artikel 12.09.11

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100 Jahre Einsatz für natürliche Lebensräume

Folgender Artikel ist in der NOZ vom 09.09.11 zu finden:

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